NightStop:
Return to Synth City
Eine Prise
Glückseligkeit! Das bekommt ihr, wenn ihr euch das aktuelle Album von Nightstop
aus Finnland besorgt. Bereits seit einem halben Jahr auf dem Markt, verzaubern
die 12 Tracks auf Return to Synth City mit ohrwurmverdächtigen, teils zwar
kitschig klingenden Tonfolgen, die aber so viel Leidenschaft und Liebe für
diese Art von Musik verströmen, dass man am liebsten den guten, alten
Kassettenspiele entstauben möchte und ihn mit den, in der Jugendzeit
aufgenommenen Magnetbändern füttern möchte.
Nightstop hält sich mit seinem Stil nicht nur an die Chart-Stürmer der 1980er
Jahre. Tracks wie "Hybrid Heaven" könnten sogar von Chris Hülsbeck
stammen und im nächsten Teil von Turrican Verwendung finden. Bei "Night
Beach" wartet man förmlich darauf, dass Ferris Bueller mit Tango &
Cash irgendeinen Blödsinn anstellt und dabei durch Miami Vice zum Flashdance
fährt. "Dial Jenny" hingegen klingt so süß, dass man fast in all dem
Zuckerguss zu ertrinken scheint, aber dennoch jede weitere Sekunde dieser Romanze
zwischen Claps und Strings aufsaugt. Die Magie des Nachhalls versteht Nightstop
nachhaltig in unser Gehirn zu transportieren.

Track list:
1. Bloodnight
2. No Remorse
3. Hooker Havoc
4. Dial Jenny
5. Gazer
6. Street Romance
7. Synth City
8. Moonlight Bubblebath (feat. Jenny)
9. Night Beach
10. Porn After Midnight
11. Answering Machine (feat. Eeva)
12. Hybrid Heaven
Return to Synth City @ Bandcamp
Pesönliche Favoriten: Hybrid Heaven,
Dial Jenny, Night Beach
Image source: BandCamp
/ Ere Ek